Start Astrologie

Anzahl Besucher


Heute:12
Gestern:21
Dieser Monat:142
Dieser Jahr:7971
Gesamt:12456
Max pro Tag:88
Max pro Monat:1111
Seit:2009-07-07
Die Astrologie
Astrologie PDF Drucken E-Mail

Ursprünge der Astrologie:

Die Astrologie entstand im Zweistromland (Mesopotamien) unter der Herrschaft der Sumerer und Babylonier. Wegen des trockenen Klimas waren gute Beobachtungen der Himmelskörper möglich, und so wurden die Babylonier zu den ersten Astronomen.

Weil das Überleben des Volkes von einer guten Ernte - und somit vom Wetter - abhing, versuchten die Priester, das Wettergeschehen auf Grund von Himmelserscheinungen vorauszusagen. So entstand die Astrologie - als Wetter-Astrologie. Später wurde das Wohlergehen des Volkes (sprich: eine gute Ernte) mit dem seines Königs gleichgesetzt, so dass die kosmischen Einflüsse direkt auf den Herrscher, also auf einen Menschen, übertragen wurden. Schliesslich wurden solche Einflüsse auch auf andere Menschen möglich.

Die Babylonier entdeckten bereits die Verschiebung des Frühlinsknotenpunktes, so dass die Sternbilder nicht mehr Grundlage konstanter Deutungen sein konnten. Die Griechen machten aus der Not eine Tugend und verlagerten den Tierkreis vom Himmel auf die Erde. Anstelle der weit entfernten Fixsterne machten sie den Jahresumlauf der Sonne zur Grundlage astrologischer Deutungen. Sie waren aber nicht sonderlich interessiert an einer eher mystisch angehauchten Wahrsagekunst.

Das änderte sich erst im Zeitalter des Hellenismus, also seit Alexander dem Grossen (um 300 v. Chr.). Zu dieser Zeit blühten besonders in Alexandria Astronomie und Astrologie. Der bedeutendste Astronom und Astrologe des Altertums war der in Alexandria lebende Claudius Ptolemäus.

Richtig populär wurde die Astrologie bei den Römern. Jeder Kaiser liess sich durch Astrologen beraten. So soll Neros Geburt astrologisch bestimmt worden sein: Sie wurde eingeleitet, als Jupiter gerade aufging (am Aszendent stand), wodurch er ein berühmter Mann werden sollte, was ja auch tatsächlich geschah, wenn auch nicht ganz so, wie sich seine ehrgeizige Mutter das vorgestellt hatte. Kaiser Augustus liess seich sein Aszendentenzeichen Steinbock auf Münzen prägen; sein Sonnenzeichen Waage war ihm zu „weich“, zu wenig angesehen für einen Herrscher, obwohl er ganz danach lebte, denn unter ihm erlebte Rom die längste Friedenszeit.

Im Gegensatz zu den Römern waren die frühen christlichen Denker wie der Heilige Augustinus gegen die Astrologie, obwohl die in der Bibel erwähnten heiligen drei Könige eindeutig astrologie-kundige Gelehrte waren. Doch die Astrologie bot eine Art Konkurrenzmodell, was die Kirche in ihrer Aufbauphase nicht dulden konnte. Später änderte sich das, und am Ausgang des Mittelalters bedienten sich auch Päpste astrologischer Berater. Als Wetter-Astrologie und als medizinische Astrologie war sie ohnedies immer geduldet und vom Volk geschätzt worden.

Mit der Wiederentdeckung antiken Wissens kam es zu einem Aufblühen der Astrologe, die Wissenschaftliches mit Mythischen auf glückliche Weise vereint. Alle bedeutenden Universitäten boten Vorlesungen über Astrologie an. Auch die Araber trugen ihren Teil dazu bei, besonders in Spanien vor ihrer Vertreibung.

 
Horoskopdeutung PDF Drucken E-Mail

Wie deute ich ein Horoskop?

 

Die Interpretation eines Horoskops ist schwieriger, als die Meisten meinen. Es erfordert viel Erfahrung, Intuition, Feingefühl und Verantwortungsbewusstsein, ein Horoskop so zu deuten, dass der Horoskop-Eigner (der zu Beratende) auch etwas davon hat. Schliesslich sind im Horoskop nur Möglichkeiten zu sehen, aber nicht die augenblickliche Wirklichkeit. Ein Berater muss also nicht nur die Sprache des Horoskop-Eigners sprechen, er muss auch seinen/ihren gegenwärtigen Zustand erfassen, um die richtige Interpretation zu finden. Beispiel: Neptun steht unter anderem für das Dienen, aber auch für Spiritualität. Wer nicht weiss, was Letzteres bedeutet, dem kann man Neptun auch nicht mit diesem Begriff erklären. Für den Anfang kann es nicht schaden, erst mal das Tierkreiszeichen der Sonne, also das Sonnenzeichen, zu deuten, danach die Lage der Sonne im Haus, schliesslich die Aspekte der Sonne mit anderen Planeten. Ab da wird es schwierig. Hier in Tipp: Deuten Sie am besten „im Hinblick auf“ - z.B. Liebe, Beruf, Gesundheit, Talente, Karma. Hier ein paar Beispiele:

- Liebe: Wichtig sind hier Mond (Gefühle), Merkur (Art der Kommunikation), Deszendent (Art der Partnerschaft), Venus (Liebesempfinden) und Mars (Sexualität).

- Beruf: Wichtig sind hier Sonne (Persönlichkeit), Sonne im Haus (Art der Verwirklichung), Mars (Durchsetzungsvermögen), Jupiter (sozialer Erfolg), Saturn (Pflichtgefühl).

- Gesundheit: Wichtig sind hier Spannungsaspekte der Planeten Mars, Saturn, Uranus, Neptun und Pluto zu Sonne und Mond.

- Talent: Wichtig sind hier alle Aspekte zur Sonne und anderen Planten

- Karma (früheres Leben): Wichtig sind hier alle rückläufigen Planeten sowie der Mondknoten.

Die grosse Kunst liegt jedoch darin, die Themen im Horoskop zu finden. Dafür gibt es einige Regeln, z.B.:

- Suche nach Verstärkungen (Zeichen und Planeten, die zusammenpassen, einander verstärken). Beispiel: Sonne-Mars, Mars im Widder, Jupiter im Schützen, Mond im Krebs.

- Suche nach Widersprüchen (Zeichen und Planeten, die nicht zusammenpassen). Beispiel: Mond-Uranus, Mars im Krebs, Sonne am IC, Jupiter-Saturn.

Jedoch: Das wichtigste bei einer Beratung ist die Einstellung des Beraters zum Klienten. Sie muss von Verantwortungsbewusstsein, seelischer Reife und Liebe zu den Menschen geprägt sein. Viele Berater betrachten ihre Kunst leider allzu oft als Möglichkeit, Macht auszuüben und ihrem Gegenüber Angst zu machen. Die Aufgabe als Berater ist es jedoch, dem anderen Mut zu machen!

 


Copyright © 2010 astro3000. Alle Rechte vorbehalten.
Joomla! ist freie, unter der GNU/GPL-Lizenz veröffentlichte Software.